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Durchwachsen geht auch mal...

 

In der Bezirksklasse ging im letzten Jahr Saison Nummer 5 zu Ende,

sehr erfolgreich sogar, da gab´s keine Einwände

3 Aufstiege in Folge, das war echt nicht zu erwarten,

als Belohnung durften wir in diesem Jahr in der Bezirksliga starten.

Einen Klassenerhalt wollten wir gerne erreichen

und für dieses Ziel wichtige Punkte einstreichen.

Zuwachs gab es von Smilla, unserer Mini-Cat und

von Julia, als Spielerin ne Verstärkung und zudem richtig nett.

 

Der erste Spieltag war als Heimspiel eingeteilt,

Aus Oldenburg kamen unsere Gegnerinnen geeilt.

Aus Bewirtungssicht waren wir mal wieder die Meister,

aus Punktesicht war der Saisonauftakt eher „Scheibenkleister“.

Egal, immerhin 2 Punkte konnten wir ergattern,

die Saison ist noch lang, kein Grund jetzt schon zu flattern.

Den Abend haben wir dann aber trotzdem genossen

und den ersten Spieltag mit unseren Gegnerinnen begossen.

 

Delmenhorst ließ am zweiten Punktspieltag die Gastfreundschaft vermissen

Die Bewirtung war auf gut Deutsch gesagt einfach nur beschissen.

Na klar, ein Heimspiel, das kann man natürlich schon mal vergessen

Dank Dietmar hatten wir von der Tanke wenigstens noch Kuchen zum Essen.

Bei den Matches gab es dann noch die Einzelhaft obendrauf

die Psychotaktik der Delmenhorster ging leider voll auf.

Nur ein Match konnten wir durch Aufgabe gewinnen,

zu groß war der Ärger über unsere Gegnerinnen

Die Spontanheilung zum Doppel gab uns dann noch den Rest

Frustriert und ohne Essen nach Hause, anstatt Punktspiel-Fest

Immerhin ein Teil der Miezen hat den Abend noch spontan umgestaltet

und im Pio die leckeren Tapas in den Mund gefaltet.

 

Der nächste Spieltag sollte die Wende nun bringen,

die zweiten Oldenburger Mannschaft wollten wir unbedingt bezwingen

Auch hier wurde wieder alles perfekt organisiert,

nur durch den Dauerregen waren wir am Ende angeschmiert

Gefühlte eintausend Telefonaten und Whatsapp-Nachrichten später,

brauchten die Mannschaftsführerin aus Oldenburg und ich fast einen Sanitäter.

Hin und her geplant, alles wieder über den Haufen geschmissen,

Ausweichtermine an denen niemand kann und die Aufstellung total zerrissen.

Am Ende haben wir eine kuriose Entscheidung gefällt

und spontan ein einziges Einzel auswärts auf die Beine gestellt.

Eine Bewirtung für 2 Leute total niedlich gemacht

Über das Chaos vom Vormittag wurde viel gelacht.

Dank Hallendach über den Plätzen in Oldenburg war das Match gerettet

und es wurde mit dem Punkt in der Tasche wieder nach OHZ gejettet.

5 Punkte waren am Ausweichtermin dann auch noch drin

Ein 6:0 Sieg und nur noch Feiern im Sinn.

Am Ende war das einer der schönsten Punktspieltage

Nicht nur wegen des Ergebnisses, das ist keine Frage.

 

Als nächstes durften wir zu Hause dann Rotenburg empfangen

wichtige Punktgewinne konnten wir wieder erlangen

2x das Match des Lebens, hatten wir uns doch keine Chancen versprochen.

Vielleicht lag das an der Sektflasche die wir vor dem Spiel angebrochen.

Der Grund zum Feiern nach dem 4:2 war wieder riesengroß

Leider musste die Partygang aus Rotenburg zeitig los.

In Langen trafen wir dann wieder alte Bekannte,

und folgten dem neuen Motto „vorm Spiel erstmal ein „Frizzante“.

Die Taktik hat auch diesmal wieder blendend funktioniert,

4:2 Matches wurden auf dem Punktekonto registriert.

Der Klassenerhalt war nun zum Greifen nah,

das Saisonziel zu schaffen wäre wunderbar.

 

Der letzte Spieltag sollte die Entscheidung untermauern,

am Rand der Nord-Heide unter fremden Zuschauern.

Der Sekt vor dem Spiel brachte diesmal nicht viel.

Nur ein Punkt für uns war bestimmt nicht unser Ziel.

Aber am Ende ging dann zum Glück doch alles gut,

die Ergebnisse der Tabellenletzten machten uns Mut.

Tatsächlich konnten wir am Ende mit dem fünften Tabellenplatz bestehen,

man wird uns im nächsten Jahr erneut in der Bezirksliga sehen.

Das Saisonziel erreicht, diesmal nicht überschritten

und keine Bruchlandung in der neuen Liga erlitten.

 

Wir als Mannschaft können auf uns wirklich stolz sein,

denn ob auf dem Platz oder am Rande,

interessiert doch kein Schwein

Unser Zusammenhalt ist wirklich einmalig und sucht

seinesgleichen und gemeinsam werden wir auch in der

nächsten Saison wieder viel erreichen.